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… Erntefest …

Ha ! Es ist (beinahe) so weit ! Die hart verdienten Früchte meiner geduldigen Gartenarbeit 🙂 Soll noch mal einer behaupten, ich hätte keinen grünen Daumen (hab ich nicht, aber … hehe) 😀

Die Erdbeeren waren schon reif, leider hat das Munchkin alle gefuttert, ehe ich Fotos machen oder gar selbst hätte probieren können … 😮 In dieser Familie hört beim Essen die Freundschaft ganz eindeutig auf – und wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen was übrig bleibt …

Mit dem Gemüse werde ich mehr Glück haben, da geht das Munchkin nicht freiwillig dran: ich hab glaubhaft versichern können, dass das „scharf“ ist 😀 😀 😀

Hier nun also der Fotobeweis, dass auf meinem Balkon essfähiges Gemüse gewachsen ist:

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Übrigens: die mickrige Paprika, die ich zwischenzeitlich schon mal entsorgen wollte, weil noch nicht mal eine einzige Blüte dran war, erinnert ihr euch ? Dieses armselige Ding also trägt heute exakt 5, in Worten: f ü n f (!!!!) Paprikafrüchte ! 😮 😮 😮 Gut, dass ich zu faul war, das Ding auszubuddeln 😀

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Serie: Lucifer Staffel 1

Lucifer
Staffel 1
Format: Amazon Video Streaming
Genre: Krimi, Fantasy, Drama
Studio: Warner Bros.
Preis: in Amazon Prime Mitgliedschaft kostenlos enthalten
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Lucifer Morningstar, der ursprüngliche gefallene Engel, ist als der Herr der Hölle gelangweilt. Er hat seine Herrschaft aufgegeben und sich in die City of Angels zurückgezogen, wo er mit einer Detektivin des LAPD Verbrechen aufklärt. Aber ihn verstört der bloße Gedanke, dass er menschliche Gefühle haben könnte. Doch es macht ihm zu viel Spaß, dass er jetzt wieder aufhören könnte.

OH. MEIN. GOTT. Ich liebe, liebe, liebe diese Serie ! Dieser trockene Humor. Dieser gutaussehende Teufel (obwohl er Haare im Gesicht hat). Dieser charmante Arsch. EIN TRAUM ! Endlich wieder eine Serie, die es sich zu gucken lohnt. Hier passt einfach alles: der Plot, die Hauptdarsteller, die Dialoge. Es ist erfrischend, dass der Teufel Therapiesitzungen in Anspruch nimmt um mehr über sich selbst und das menschliche Verhalten zu erfahren. 🙂 Tom Ellis interpretiert den Teufel wie selten jemand vor ihm: voller Leidenschaft, zügellos, charmant und dennoch unverschämt … Er allein trägt die Serie mit seinem trockenen britischen Humor ohne jemals in den Slapstick abzudriften.

Die Idee hinter der Serie ist, wie ich finde, sehr gut: nicht der Teufel ist die Quelle des Bösen, sondern der Mensch selbst. Der Teufel verführt lediglich, der Mensch handelt aus freiem Willen. Und wenn er denn gesündigt hat, so bereitet es dem gefallenen Engel teuflischen Spaß, zu bestrafen 🙂 Die Romanze, die sich zwischen Lucifer und Chloe anbahnt ist … nunja, typisch amerikanisch möchte ich meinen, sie gehört einfach irgendwie dazu, aber nötig gewesen wäre sie wohl nicht. Viel interessanter ist die physische Wirkung, die Chloe auf Lucifer ausübt und die Frage nach dem Warum.

Ich warte voller Spannung auf Staffel 2 und bis dahin werde ich mir die erste wohl noch mal ansehen 🙂

Von mir gibt es eine unbedingte Kaufempfehlung und volle

5 von 5 Sternen

 

Serie: Forever Staffel 1

Forever
Staffel 1
Format: Amazon Video Streaming
Genre: Krimi, Drama
Studio: Warner Bros.
Preis: in Amazon Prime Mitgliedschaft kostenlos enthalten
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Nachdem Dr. House ja nun in den (wohlverdienten) Ruhestand getreten ist, hab ich lange nach einer Serie gesucht, die ihm ebenbürtig ist. Und so bin ich kürzlich zufällig über FOREVER gestolpert. Genaugenommen hat mich Amazon Prime Video mit der Nase drauf gestoßen und mir die Serie vorgeschlagen.

In Forever geht es um den Arzt Dr. Henry Morgan, der als Forensiker in der New Yorker Gerichtsmedizin arbeitet. Henry hat ein völlig eigenes Interesse, dem Tod auf die Spur zu kommen, denn seit er vor gut 200 Jahren auf einem Sklavenschiff der Reederei seines Vaters erschossen wurde, ist er unsterblich. Um jeden Preis möchte Henry das Rätsel um den Tod lösen und wünscht sich wenig mehr, als selbst sterben zu können; und: tot zu bleiben. Denn Henry kann sterben – nur dass sein Tod immer nur von kurzer Dauer ist; er kommt jedes Mal wieder aus einem naheliegenden Gewässer zurück ins Leben.

Henry unsterstützt Detective Jo Martinez bei der Aufklärung ihrer Fälle und macht sich schon bald durch sein enormes Wissen mehr oder minder unverzichtbar. Jo ist verwitwet und hat noch nicht mit dem Tod ihres Mannes abgeschlossen. Sie ist psychisch ein bisschen labil. Henry beginnt Gefühle für Jo zu entwickeln, auch wenn er sich sehr dagegen wehrt. Er möchte unter keinen Umständen, dass er ihr sein Geheimnis offenbaren muss.

Was soll ich sagen ? Eine super Serie ! Hier stimmt einfach mal alles: die Auswahl der Schauspieler (Ioan Gruffudd als Dr. Henry Morgan, Alana de la Garza als Detective Jo Martinez, Joel David Moore als Lucas Wahl und Judd Hirsch als Abe Morgan), der Plot, die Dialoge.

Die Serie ist so gestaltet, dass man zwar jede Folge voneinander unabhängig sehen kann (der Liebste z.B. ist problemlos erst etwa in der Mitte der Staffel eingestiegen), man die Zusammenhänge, bzw. die Beziehungen in der die einzelnen Protagonisten zueinander stehen, allerding nur dann versteht wenn man alles gesehen hat. Als Henry zum Beispiel erfährt, dass er nicht der Einzige seiner Art ist, sondern da draußen noch mindestens ein anderer Unsterblicher rumläuft, der sehr sehr viel Älter ist, fangen die geschickt gestreuten Rückblenden in das frühe 19. Jh. an, wirklich Sinn zu machen.

Die Geschichte bewegt sich irgendwo zwischen Sherlock Holmes (was übrigens zu gut Morgan passt) und Monk; auch unser guter alter Henry hat so einige Ticks. Er ist ein brillianter Arzt, dem quasi nichts verborgen bleibt, der ein enormes Wissen über alles Alte, mit dem er die kuriosesten Zusammenhänge aufdecken kann, hat, aber gleichzeitig auch eine Abscheu so ziemlich allem Neuen gegenüber hegt.

Sein Stiefsohn Abe, den er im Zweiten Weltkrieg aus einem Konzentrationslager gerettet hat und der noch immer an seiner Seite ist, hilft ihm so manches mal, sich in der „modernen“ Welt besser zurecht zu finden und gibt ihm durchaus hilfreiche Tipps. Henry hat, aus verständlichen Gründen, Angst davor, dass sein Geheimnis ans Licht kommt, fühlt sich aber sehr stark zu Jo hingezogen. Und so ist es Abe, der im Staffelfinale dafür sorgt, dass es eine Aussprache der beiden geben kann.

Alles in allem finde ich die Serie absolut gelungen und finde es sehr sehr schade, dass es nur 1 Staffel davon gibt.

Von mir gibt es eine unbedingte Kaufempfehlung und volle

5 von 5 Sternen

 

Mein grüner Daumen

Bahaha 🙂 Wer hätte das gedacht ? Ich, die einen Kaktus zum eingehen bringen kann, ich hab’s doch tatsächlich geschafft, aus einem unscheinbaren Blätterhaufen tatsächlich eine Pflanze zu zaubern, die Früchte trägt 😀 😀 😀

Ich darf hier an dieser Stelle mal auf die Ausgangssituation hinweisen. Da waren meine Pflanzen frisch gekauft und gesetzt und sahen wirklich mehr oder minder erbärmlich aus 😛

Dann hatte ich zwischendurch ja mal die Befürchtung, dass mir das Gemüse eingeht. Und es kam also wie’s kommen musste: die Zucchini haben Mehltau bekommen und blühen zwar nach wie vor munter vor sich hin, aber letzlich sind die eingegangen, denn da kommt nichts mehr dran und selbst wenn etwas dran käme, bin ich mir sicher, dass ich das nicht essen wollen würde. Also hab ich die entsorgt.

Auch von meinen beiden Erdbeeren hat nur eine überlebt, aber die trägt dafür 😀 Wer hätte das gedacht ? Ich hoffe noch auf ein paar Sonnentage, damit meine grünen Erdbeeren reif werden. Ich habe noch nie im Leben weiße Erdbeeren gesehen, geschweige denn gegessen, und das würde ich mehr als nur bedauerlich finden, wenn mir das wieder verwehrt bliebe. Auch wenn nur die 3 Stück reif werden, die im Moment dran sind – das würde mir schon reichen… So zum Probieren halt 🙂

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Mein anderes Sorgenkind war ja die Paprika. Die eine war von Anfang an super, die andere eher 2 – 3 und so ist es auch immer noch. Die, die von Anfang an toll war trägt immerhin 2 Früchte, die andere hat sich zwar bekrabbelt, aber leider noch nicht mal eine Blüte dran, von Frucht nicht zu reden. Aber immerhin. Vielleicht bekommen wir ja zwei Paprika runter. Ich hoffe wirklich, dass alles reif wird.

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Unser Peperoni übrigens trägt auch 😀 *whoopwhoop*

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Bleiben noch die Auberginen. Die waren ja von Anfang an toll. Und seit ich denen so Bambusstöckchen zum Wachsen spendiert habe, sind die richtig aufgeblüht. Im wahrsten Sinn des Wortes. Eine Blüte nach der anderen, aber keine Frucht. Nachdem wir den Standort gewechselt haben, haben wir jetzt immerhin 2 Mini-Auberginen dran; die eine ist sogar schon lila – keine Ahnung, ob die immer von Anfang an lila sind – die muss „nur noch“ bisserl wachsen, damit sich das Kochen lohnt 😉

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Und das hab ich geschafft – mit meinem grünen Daumen 😀 😛 😀 Das hätte mir wohl niemand zugetraut, am allerwenigsten ich selbst. In jedem Fall hab ich gezeigt, dass man auch auf einem kleinen Balkon mit ein bisserl Glück und Ausdauer Gemüse ziehen kann – und selbst wenn die Ernte nicht besonders reichhaltig ausfällt – es hat einen Heidenspaß gemacht und der Lerneffekt ist auch nicht zu unterschätzen 😉 Das mach ich im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder – mit meinen verbesserten Erkenntnissen hab ich dann vielleicht auch mehr Ernte 😉

Munchkin’s neue Musikanlage

Nachdem jetzt langsam aber sicher das alte Radio von unserem Munchkin den Geist aufgibt (das ist mein altes Küchenradio und mind. 10 Jahre alt, wenn das überhaupt reicht!) und es so oder so über keinen USB-Slot verfügt, musste also ein neues her. Das stand spätestens mit dem Moment fest, als das Munchkin schweißgebadet aufgewacht ist und jämmerlich geschrien hat, weil die CD erst hing und sich das Gerät dann einfach abgeschaltet hat.

Also hab ich Nägel mit Köpfen gemacht und den Online-Händler meines Vertrauens bemüht. Zuerst wollte ich dem Munchkin eine pinke Anlage zugestehen, aber die war wirklich unterirdisch und ist sofot wieder in den Karton und zurück zum Versender gewandert 😛

Jetzt haben wir uns im zweiten Anlauf für die Karcher MC 6512 Vertikale Kompaktanlage entschieden und sind, nachdem wir bereits ein paar Funktionen getestet haben, wirklich zufrieden. Aus diesem Grund will ich euch das Gerät hier mal vorstellen.

Karcher MC 6512 Vertikale Kompaktanlage
(CD-Player, PLL-Radio, SD-Kartenleser,USB)

Farbe: silber / schwarz
Abmessungen: L: 32,5 cm, H: 20,5 cm / ca. 31 cm, T: 10,3 cm
Gewicht: 1,9 kg
ASIN: B008ZXNO2K
Preis: 79,99 Euro
zum Bestellen auf das Bild klicken!

Produktbeschreibung:

Karcher MC 6512 Vertikale Kompaktanlage (CD-Player, PLL-Radio, SD-Kartenleser, USB) silber/schwarz

  • Vertikales Musik-Center MC 6512 mit CD-Player,PLL-Radio, AUX-In, SD-Kartenleser & USB-Anschluss
  • Vertikaler CD-Player unterstützt CD, CD-R und CD-RW – Elektrisch öffnendes/schließendes CD-Fach
  • Weckfunktion über CD, USB, SD, Radio oder Buzzer mit Dual-Alarm und Snooze-Funktion.
  • Verschiedenste Anschlüsse: Kopfhörerausgang, USB, SD-Kartenleser und AUX-In (für externe Komponenten); Wandmontage möglich
  • Lieferumfang: Vertikale Kompaktanlage MC 6512; Fernbedienung; Bedienungsanleitung
Meinung:

Es handelt sich bei der Karcher Kompaktanlage um eine Stereoanlage im Preissegment bis 80 Euro. Damit ist schon einiges zur Qualität und zum Klang gesagt. Hier muss man sicher Abstriche machen und darf keine Wunder erwarten. Wenn man sich allerdings auf das Gerät einlassen kann, wird man nicht enttäuscht.

Wir haben das Gerät, wie gesagt, für das Kinderzimmer gekauft, in der Hauptsache werden damit also CD’s abgespielt oder Hörspiele / Hörbücher vom USB-Stick gehört. Dadurch, dass das Munchkin in der Lage sein soll, das Gerät selbst mit dem Stick bzw. mit CD’s zu Bestücken, haben wir uns gegen die Wandmontage entschieden (die Schrauben sind übrigens mitgeliefert!) und die Anlage auf einem Regal in erreichbarer Höhe aufgestellt.

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Die Anlage verfügt über mehrere Anschlüsse (USB, SD-Slot, Aux-in). USB und SD sind gut erreichbar auf der Oberseite angeordnet. Ebenfalls auf der Oberseite des Gerätes sind die wichtigsten Bedienelemente platziert.

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Die anderen Bedienelemente (Track vor / zurück, 10 Tracks vor / zurück, Weckzeit einstellen, Sleep-Timer …) sind unterhalb des CD-Fachs hinter einer kleinen Klappe verborgen, was ich vollkommen in Ordnung finde – so fingert das Munchkin nicht ewig dran rum 😉

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Die Anschlüsse für Strom, Kopfhörer und Aux-in befinden sich auf der Rückseite des Geräts. Dort ist ebenfalls das Batteriefach zu finden; über die Batterien kann die Anlage nicht betrieben werden, sie dienen lediglich dazu, die Uhr- und Weckzeit bei einem evtl. Stromausfall nicht zu verlieren.

Das CD-Fach öffnet und schließt sich auf Knopfdruck elektronisch betrieben nach oben. Das ist beim Aufstellen zu beachten – die Anlage ist etwa 21 cm hoch, wenn man das CD-Fach öffnet, braucht man nach oben jedoch mindestens 31 cm Platz.

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Das Gerät spielt CD, CD-R, CD-RW problemlos ab. Das Einlesen der CD dauert mitunter etwas länger, aber das ist schon in Ordnung. Das Abspielen klappt problemlos, auch wenn man zwischen den Tracks hin und her wechselt, verschluckt sich das Gerät nicht. Obendrein ist es nicht besonders anfällig wenn’s mal wackelt, was es für den bei uns vorgesehenen Einsatz im Kinderzimmer natürlich geradezu perfekt macht 🙂

USB und SD können nicht gleichzeitig betrieben werden; aber wer will das auch ? Wenn man von CD auf USB wechselt, zählt das Gerät zunächst, wie viele Tracks auf dem Stick gespeichert sind und fängt dann automatisch mit der Wiedergabe von Titel 1 an. Was nicht funktioniert, ist die Auswahl von Ordnern. Da kann man jetzt drüber diskutieren, ob das in der heutigen Zeit und der Preisklasse akzeptabel ist, oder nicht. Wir brauchen es nicht und darum ist es für uns kein Problem.

Wenn wir also wirklich eine bestimmte Reihenfolge brauchen, so gibt es die Möglichkeit Programmlisten anzulegen. Hierbei kann man die Abspiel-Reihenfolge von bis zu 99 Titeln festlegen. Das ist für uns vollkommen ausreichend.

Das Gerät ist mit einer Uhr und einem Wecker ausgestattet, für den man zwei verschiedene Weckzeiten einprogrammieren kann. Sollte das Gerät so lange überleben, haben wir also auch gleich einen Wecker, wenn das Munchkin in die Schule kommt. Die Uhrzeit lässt sich im 12 und 24-h-Modus anzeigen. Der Weckton kann entweder der übliche Buzzer sein oder von CD, SD-Karte, Radio oder USB-Stick kommen, was ich sehr angenehm finde. Eine Snooze-Funktion gibt es auch.

Was ich noch besonders hervorheben möchte: Die Beleuchtung des Displays lässt sich ausschalten ! Das finde ich insbesondere für die Nacht sehr angenehm, denn dann ist nicht immer der ganze Raum in ein fahles Licht getaucht, wie das bei den meisten Radioweckern oder CD-Playern der Fall ist. Sollte man in der Nacht trotz allem einmal wissen wollen, wie spät es ist, genügt ein Druck auf die Fernbedienung und das Display geht für kurze Zeit an.

Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung enthalten, mit der man alle Funktionen des Gerätes bedienen kann. Sie ist etwas unübersichtlich und es gibt nicht die standardisierten Symbole.

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Unser zweijähriges Munchkin, das über wenig Fernbedienung-Erfahrung verfügt, hat daran weniger Anstoß genommen, als wir Großen. Will sagen: die Fernbedienung lässt sich von einem Kind bedienen und spätestens nach dem dritten Mal hat man es begriffen. Einziges Manko der Fernbedienung: man muss ziemlich genau treffen, aber okay. Ist eben nicht zu ändern.

Jetzt also zum Klang. Ja, der Klang. Also, im Ernst. Die Anlage ist gemacht als Zweitanlage zum Beispiel in der Küche, im Bad, im Kinderzimmer oder im Schlafzimmer. Eine Party kann man damit nicht beschallen. Was will man für 80 Euro auch erwarten ? Was vergleichbar kleines von namhaften Herstellern wie z.B. Bose oder Harman Kardon kostet ein Vielfaches. Der Klang ist also nicht so schlecht wie befürchtet, aber auch noch lange nicht als hervorragend zu bezeichnen.

Man kann es benutzen, ohne dass man Ohrenweh bekommt und zum Abspielen von Hörbüchern und Kinderliedern ist es vollkommen ausreichend. Ich habe viele Rezensionen zu dem Gerät gelesen und sehr oft war von „blechern“ und „rauschen“ die Rede – das kann ich nun nicht feststellen. Vielleicht höre ich aber auch auf der Frequenz nicht 😉

Ich hab ein kleines Video gemacht, ich hoffe, man kann einigermaßen hören, wie der Klang ist.

Fazit:

Für ein Kinderzimmer oder in der Küche ist die Kompaktanlage vollkommen ausreichend. Sie macht das, was sie soll: sie macht Musik und nimmt wenig Platz dafür in Anspruch. Ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis passt und für den beschriebenen Einsatz im Kinderzimmer kann ich das Gerät uneingeschränkt empfehlen.
Von mir gibt es eine Kaufempfehlung und

4 von 5 Sternen

So viel also zu meinem Geräte-Test 🙂 Das Munchkin ist, nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten (der Zwerg tut sich irgendwie schwer, wenn man was althergebrachtes verändert), super zufrieden mit dem neuen Teil. Das allerdings könnte nicht zuletzt auch an dem niegelnagelneuen USB-Stick liegen, den ich der Maus gegönnt habe 🙂

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Der Stick hat eine Kapazität von 8 GB, was für die Maus anfänglich erst mal ausreichend ist. Man kann ihn aber auch mit bis zu 64 GB erwerben. Das machen wir vielleicht zu gegebener Zeit auch noch. Uns jedenfalls erleichtert das lustige Affen-Design die Suche nach dem richtigen Stick, auf dem die Kinderlieder gespeichert sind, das Munchkin ist ganz verrückt nach dem „monkey“ und obendrein lässt er die Stereoanlage ein bisschen kindgerechter aussehen:

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Zu kaufen gibt’s den übrigens hier:

Der Stick bekommt von mir volle

5 von 5 Sternen

Und damit soll’s das für heute gewesen sein. Bis zum nächsten Mal ! 🙂

 

Meine kleine Oase …

… mitten im Großstadtdschungel 😀

Quatsch, wir wohnen ja gar nicht „mitten in der Stadt“, sondern eher in Randlage, immerhin sind es um die 5 km bis zum Marienplatz, und eigentlich schon fast im Grünen: der Englische Garten ist nur 5 Minuten weg und auch in unserer Wohnanlage haben wir richtige Grünflächen und nicht nur so handtuchgroße Grasfleckerl. Aber trotzdem.

Mein Ziel für dieses Jahr war, dass der Balkon nicht nur für das Munchkin ein Platz zum Plantschen und chillen ist, sondern auch für uns Große, wenn wir denn mal die Zeit dazu haben. Also habe ich das Projekt „Balkonverschönerung“ gestartet 😀 Ein paar Fotos davon hab ich Euch ja schon hier gezeigt, aber das war erst der Anfang 😉

Wir haben einen, für Münchner Verhältnisse, riesigen Balkon und in diesem Jahr muss da was drauf. Wir hatten ja so einen runden Tisch mit ’nem Meter Durchmesser, aber dafür ist unser Balkon dann doch zu klein gewesen – denn der braucht halt wirklich einen Meter Platz in alle Richtungen 😮 Wirkliche Gartenmöbel hatten wir bislang ja nie gebraucht und deswegen hatten wir natürlich auch keine. Wir haben halt immer unsere normalen Stühle rausgetragen, wenn wir draußen sitzen wollten. Das hat mich schon im letzten Sommer maximal genervt, weil auf den Kunstlederstühlen klebt sich’s ja auch immer so toll bei 35 Grad im Schatten 😛

Ich hätte halt gerne was aus Holz gehabt, der Liebste meint immer nur lapidar „das braucht man net“. Ja, hat er an und für sich ja Recht. Brauchen tun wir’s nicht. Schön wär’s trotzdem. Also bin ich eine gefühlte Ewigkeit um Holzgartenmöbel rumgeschlichen … Aber 500 oder mehr Euro wollte ich dafür nun auch nicht ausgeben … Wer weiß, wie lange wir hier in der Wohnung bleiben und ob wir dann nochmal Platz haben, sowas zu stellen. Also muss was her, was den Ansprüchen jetzt einigermaßen gerecht wird und kein Vermögen kostet, also nicht weh tut, wenn ich es in 1, 2 oder 5 Jahren nicht mehr brauchen kann.

Fündig geworden bin ich, wie fast immer, beim Online-Händler meines Vertrauens. Ich hab für weniger als 200 Euro eine Sitzgruppe gefunden, die ausreichend Platz für 4 Personen bietet (der Tisch ist 120 x 70 cm – super, oder ?), aus Holz ist und trotzdem nicht den ganzen Balkon in Anspruch nimmt 🙂 Perfekt also 🙂 Man kann es nämlich klappen – also den Tisch und die Stühle. Super ! Das ist perfekt ! Wenn wir nicht draußen sitzen, klappen wir einfach alles zusammen und dann ist riesen viel Platz auf dem Balkon für Wäscheständer oder sonst noch was. Ideal für unsere Verhältnisse.

Das Zeug kam also in zwei Paketen und an zwei verschiedenen Tagen, aber ja mei. Es is wie’s is und es ist alles angekommen und hat super geklappt. Ich hab also die Sitzgruppe im Schweiße meines Angesichts zusammengeschraubt (da hab ich meinen Papa einmal mehr äußerst schmerzlich vermisst, bei der Aktion) und auf unseren Balkon gestellt:

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Wie ihr seht, hatte der Online-Händler meines Vertrauens natürliche auch die passenden Sitzauflagen im Programm 😀 Abends klapp ich dann alles zusammen und dann ist es nur noch winzig winzig winzig:

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Und weil es sich in so nem Beton-Eck halt nicht so richtig gut chillen lässt, hab ich rundrum alles mit grün gepflastert 😀 Wie schon in dem vorherigen Beitrag erwähnt, hab ich nicht nur Blumen gepflanzt, weil ich das doch ziemlich langweilig finde. Vielmehr hab ich also Gemüse, dann jetzt noch ein paar Kräuter und Obststräucher besorgt und auf dem Balkon „ausgesetzt“ 😀

Hier haben wir also Schnittlauch und Basilikum,

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Petersilie und Koriander

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und die „neuen“ Obststräucher: weiße Johannisbeere und Heidelbeere:

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An alle die, die sagen, Zucchini kann man nicht auf dem Balkon pflanzen: Ätsch. Kann man. Ob Früchte dran kommen – mal sehen. Aber zumindest mal sind sie nicht eingegangen, sondern im Gegenteil: sie blühen 😀

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Im Übrigen gedeiht anscheinend alles wirklich gut auf unserem Balkon – die Kräuter sind definitiv alle angegangen, die Zucchini und die Auberginen haben sich sowas von gemausert, seit ich ihnen ein paar Bambusstöckchen zum hochwachsen spendiert hab und auch meine Sorgen-Paprika sind deutlich gewachsen und haben fast die „angekündigte“ Höhe von 35 cm erreicht 😀 Allein meine Erdbeeren machen wir ein bisschen Sorgen: die eine ist wirlich mickrig mittlerweile, die andere könnte was werden. Na, mal sehen. Kann ja nicht alles im ersten Probelauf gleich perfekt gelingen.

Und weil grün halt doch ein bisschen eintönig ist (obwohl ich da inzwischen gefühlt 10 verschiedene Grüntöne auf meinem Balkon hab), muss halt doch Farbe drauf. Ich bin ja jetzt nicht so auf bunt gepolt – schwarz ist bunt genug meiner Meinung nach (sogar mein Gartenzwerg ist schwarz), aber das wäre ja doch ein bisschen … Ähem … Naja, grenzwertig vielleicht. Für die Blumen (Geranien) hab ich einen Kompromiss und hab WEISS 😀 mit rosa, okay ?! Die sind auch gut angewachsen in zwischen meinen Bäumchen und blühen schön vor sich hin:

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Und weil das Munchkin ja, all meiner Interventionen zum Trotz, das Rosa-Gen volle Lotte auslebt, haben wir halt beim Schweden so ein pinkfarbenes Windlicht-Digns besorgt und, sehr zur Freude von unserem Munchkin, gut sichtbar auf dem Balkon platziert.

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Jetzt bin ich eigentlich ganz zufrieden mit meiner persönlichen grünen Oase und hoffe, dass der Sommer ähnlich gut wird wie der letzte und ich die Früchte meiner Arbeit ernten kann -im doppelten Sinne 🙂 Ich halte euch über meine Ernte(miss-)erfolge auf dem Laufenden !

 

Restaurant-Tipp: Kreta Meer

Heute haben wir einen neuen Griechen, das Kreta Meer, ausprobiert. In München kann man wirklich alles essen, aber griechisch ist irgendwie äußerst rar gesät. Da haben wir also kürzlich an der Lerchenauer Straße Ecke Moosacher Straße gesehen, dass da ein neuer Grieche aufgemacht hat. Wir wollten schon ein paar Mal vorbeischauen, aber es hat sich nie ergeben, aber heute hat es endlich mal gepasst.

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So weit mal die Werbung von außen. Die Lage ist eigentlich gut, direkt vor der Tür hält der Bus (Linie 50 und 180) und die U-Bahn Haltestelle Oberwiesenfeld (U3) ist nur wenige Meter entfernt; außerdem gibt es kostenlose Parkplätze vor der Tür; leider sieht man es von der Straße aus kaum, man muss echt wissen, dass da was ist.

Die Einrichtung ist so, wie man sie von einem Griechen erwartet – mediterran mit viel Stein und in eher erdfarbenen Tönen gehalten. Alles ist neu und mit viel Liebe zum Detail gestaltet und eingerichtet worden.

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Das Personal war durchweg sehr freundlich und zuvorkommend. Wir waren mit dem Munchkin dort und dem Zwerg wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen 🙂 Von dem pinkfarbenen Strohhalm zum Wasser, über schier unerschöpflichen Ketchup-Vorrat bis hin zu Gummibärchen, Schleckmuscheln und Schokolade – es war alles geboten.

Kommen wir jetzt zum Wichtigsten: dem Essen 🙂 Der Liebste hatte eine gemischte Platte mit Fleisch und Leber – so weit ich das beurteilen kann, war das sehr lecker, denn der Teller war blank geputzt 🙂 Schwiegermuttern hatte was mit Fisch, was dem vernehmen nach auch sehr gut war – leider war ich nicht schnell genug mit dem Fotografieren – da waren die Teller schon „angebissen“, ehe ich das Handy gezückt und startbereit hatte. Aber meine „Helena-Platte“ hab ich abgelichtet:

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Auf meiner Platte war Gyros, Souvlaki und ein Steak, dazu Pommes und, wie beim Griechen üblich, viele Zwiebeln und Zaziki 🙂 Zu allen drei Gerichten gab es vorweg einen gemischten Salatteller, der gut gefüllt und ebenfalls sehr lecker war.

Ich war pappensatt hinterher und habe mein Souvlaki sogar noch zur Hälfte an den Liebsten abgetreten, sonst wäre ich geplatzt; den Ouzo auf’s Haus hinterher konnte ich mehr als gut vertragen 😉

Bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis: voll in Ordnung. Mein Essen hat, so wie auf dem Foto gesehen (plus Salat), 13,90 Euro gekostet, was ich für die Menge absolut okay finde.

Fazit: Wer einen guten Griechen im Münchner Norden / Westen sucht, ist mit dem Kreta Meer gut beraten. Der Service ist topp, das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung und das Essen ist äußerst schmackhaft. Wir werden sicher öfter hingehen. Von mir gibt’s

5 von 5 Sternen



 

Es grünt so grün …

… auf unserem Balkon 🙂

Ich bin ja nun nicht so der Gärtner, nä ? Aber durch Munchkins Gartenprojekt ist mir die Idee gekommen, dass es vielleicht ganz cool wäre, wenn auf dem Balkon mehr als Büsche und Geranien, bzw. Erika im Winter, wächst 🙂

Also hab ich Nägel mit Köpfen gemacht und hab mir 3 neue Balkonkästen (80 cm lang) besorgt. Die langen hab ich am Geländer entlang gehängt und die kurzen auf der Fensterbank bzw. auch am Geländer, aber innen. Zusätzlich hab ich mir beim Tchibo zwei Töpfe zum Aufhängen besorgt.

Gestern war es dann also endlich so weit – ich war im Bauhaus und hab mich mit Pflanzen und Erde eingedeckt. Halleluja ! Ich hab ganz schön unterschätzt, wie viel Erde in so einen Blumenkasten passt 😮 Die 40 Liter plus der Rest von dem Sack von der Winterbepflanzung haben mir beinahe nicht gereicht 😮

Jetzt hab ich also die Büsche aus den kurzen Kästen ausgepflanzt und in die neuen, großen Kästen umgezogen; je zwei in einen und dazwischen hab ich jeweils eine stehende Geranie gesetzt. Sieht nett aus, hoffentlich geht’s auch an 😉

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In die Töpfe hab ich mir zwei Ananas-Erdbeeren gekauft – ich bin sehr gespannt, ob die was werden und wie die dann schmecken 🙂

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Ja und in die kleinen Kästen hab ich Gemüse rein. Verschiedene Sorten – da gibt es zum Bespiel Auberginen, Zucchini, Paprika und Pepperoni.

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Wir haben einen Süd-Südwest-Balkon, d.h. wir haben die pralle Mittagssonne. Laut „Herstellerangaben“ brauchen alle diese Pflanzen einen warmen, sonnigen Standort – ich hoffe, das stimmt so – sonst verschmurgelt das Zeug, wenn wir wieder so einen heißen Sommer wie im vergangenen Jahr bekommen.

Auf den Schildern steht, dass man ab Juli ernten kann, aber, mal ganz im Ernst und unter uns: wenn ich mir das Gemüse da so angucke, dann sehe ich da noch weit und breit keine Ernte auf mich zukommen – schon gleich gar nicht in 10 Wochen. Da is ja noch net mal ne Blüte dran, aus der mal was werden könnte.

Noch dazu steht bei den Zucchinis, glaub ich, oder war’s die Aubergine ?!?!?, dass man die erste Frucht entfernen muss – also nix mit Ernte 🙁 Um ehrlich zu sein leuchtet mir das auch nicht ein, aber ich werde zu dem Thema nochmal Google befragen – da von Blüte oder Frucht ohnehin noch nix zu sehen ist, hab ich ja noch ein bisschen Zeit mich in die Thematik einzulesen, nicht wahr ?!

Wie sieht’s bei euch so auf dem Balkon oder im Garten aus ? Habt Ihr auch schon was gepflanzt oder wartet Ihr erst noch die Eisheiligen ab ? Oder mögt Ihr etwa gar keine Pflanzen um Euch rum ?