Wildpark Poing

Am Sonntag waren wir in Poing im Wildpark. Wir dachten, dass es für das Munchkin vielleicht ganz interessant sein könnte, mal ein paar Tiere zu sehen 🙂

Nachdem also der Park schon um 9 Uhr öffnet, haben wir beschlossen gleich nach dem Frühstück los zu fahren. Es ist ein Stückchen von uns aus, aber es hat sich wirklich gelohnt. 🙂

Der Zwerg war voll des Glücks und von Berührungsängsten keine Spur. Der freilaufende Damhirsch wurde gekonnt an der Nase gepackt und auch dem Esel ist es nicht besser ergangen :rofl: Von großem Interesse waren auch die Meerschweinchen und die Vögel.

Den Enten allerdings wurde die Freundschaft aufgekündigt nachdem sich tatsächlich eine erdreistet hatte, das Baby in den Finger zu kniepen, in der Hoffnung, dort etwas essbares auftreiben zu können :dudu:

Bis zu den Wildschweinen hat die kleine Maus durchgehalten, aber dann waren die Eindrücke doch zu viele. Glücklich wurde der Rest des Parks verschlafen.

Der Eintrittspreis ist mit 7,50 Euro pro Erwachsenem nicht ohne für das was geboten wird, aber letztlich muss das natürlich auch alles unterhalten werden. Kinder unter 3 Jahre sind frei. Tierfutter kostet 50 Cent (zumindest am Automaten, was die Tütchen am Standerl gekostet haben, wissen wir nicht).

Ein paar Fakten über den Wildpark:

1959 gegründet ist der Wildpark in Poing der wildreichste Park Deutschlands. Der ganzjährig geöffnete, 570.000 m² große Park wurde mit der Plakette „fachlich geprüftes deutsches Wildgehege“ und der Bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. Alle Investitionen wurden ohne Zuschüsse getätigt. Der Rundwanderweg ist etwa 4 km lang. Viele Tiere laufen frei herum, andere sind (natürlich!) hinter Zäunen, aber die Gehege sind jeweils so groß und weitläufig, dass die Tiere möglichst frei bewegen können. Viele Tiere, wie z.B. Schafe, Ponys, Esel, Ziegen und das Damwild lassen sich streicheln und füttern. Seit 2007 gibt es eine Braunbärin und ihre 3 Kinder im Park.

Nach dem Spaziergang kann man sich am Kiosk mit Speisen und Getränken versorgen, oder auch einfach Mitgebrachtes auf der Picknickwiese verzehren. Für die Kinder gibt es einen Abenteuer- und (bei schönem Wetter) einen Wasserspielplatz.

Fazit: Für uns als Erwachsene wäre es „zu langweilig“, ohne das Munchkin wären wir dort wohl niemals gelandet. Aber mit Kindern ist es ein lohnenswerter Ausflug – auch mehrmals. Die Möglichkeit, einheimische (!) Tierarten in einer möglichst natürlichen, wenig zooartigen, Umgebung sehen zu können, sollte den Kleinsten nicht vorenthalten werden.

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