Melaten-Friedhof Köln

Ich hab ja schon in meinem Köln-Post erwähnt, dass ich auf dem Kölner Zentralfriedhof flaniert bin. 🙂 Inzwischen wisst ihr ja auch, dass ich meine Freizeit gerne auf letzten Ruhestätten zubringe.

Während also der Liebste mit Dave und Munchkin Seilbahnfahren war, waren Alina und ich auf einem wunderschönen Friedhof. Der Melaten ist mit einer Grundstücksgröße von 435.000 m² und etwa 55.500 Grabstätten der größte Friedhof Kölns und auch der Vergleich mit Münchens Altem Waldfriedhof drängt sich auf. Ebenso wie hier in München, liegt auch der Melaten an einer stark befahrenen Straße, doch sobald man wenige Meter hineingeht, werden die Geräusche vom alten Baumbestand geschluckt und es ist still und friedlich um einen herum.

Gerade in einer Großstadt bietet ein Friedhof dieser Größenordnung auch vielen Tieren einen Zufluchtsort und Lebensraum. Auf dem Melaten sind über 40 Vogelarten heimisch. Außerdem kann man Eichhörnchen, Fledermäuse, Füchse und verwilderte Katzen beobachten.

Der Name „Melaten“ geht auf das bereits im 12. Jahrhundert an dieser Stelle nachgewiesenem Heim für Kranke und Aussätzige zurück. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1243.

Über 2 Stunden waren wir spazieren und haben nirgends wirklich lange verweilt; trotzdem haben wir nur einen kleinen Teil des Friedhofs gesehen. Das Grab von Dirk Bach zeig ich euch einzeln; da ich aber wieder möglichst viele Bilder zeigen will, gibt es alle anderen wieder nur in einer Galerie zum Durchklicken. Viel Spaß beim Gucken.

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