Buchvorstellung: Auf zerbrochenem Glas


Auf zerbrochenem Glas

Ein Nik-Pohl-Thriller, 1

von Alexander Hartung

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2492 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 283 Seiten
Verlag: Edition M (24. April 2018)
ASIN: B0765ZYP13
Preis: 4,99 Euro (für Kindle), 9,99 Euro (Taschenbuch)
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Beschreibung:

Nach einem anfänglich steilen Aufstieg bei der Kripo liest sich die Personalakte von Nik Pohl aktuell wie der Albtraum eines jeden Vorgesetzten: Ungehorsam, Verstoß gegen interne Sicherheitsrichtlinien und sogar körperliche Gewalt gegenüber anderen Staatsbeamten. Ausgerechnet er wird von einem Fremden erpresst, sich des Falls einer verschwundenen Frau anzunehmen, der eigentlich schon abgeschlossen bei den Akten liegt.

Zunächst entdeckt Nik keine Ungereimtheiten. Doch als er bei seinen privaten Ermittlungen tiefer einsteigt, wird er in eine brutale Falle gelockt, aus der er sich erst im letzten Moment befreien kann. Kaum genesen, wird Nik vom Dienst suspendiert. Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Wiederaufnahme des Falls mit allen Mitteln verhindert werden soll. Nik ermittelt weiter, doch mit jeder Spur begibt er sich in größere Gefahr, denn die gesuchte Frau ist nicht die einzige Vermisste…

Meinung:

Die neue Thriller – Reihe von Alexander Hartung spielt in München. Vom Prinzip her bleibt sich treu – ein unkonventioneller Ermittler, in dem Fall sogar ein suspendierter Kripo-Beamter, ein Computerfreak und ein Gerichtsmediziner.

Ich fand Nik Pohl, so heißt der Ermittler im vorliegenden Buch, zu nah an Jan Tommen. Schade. Wer die andere Reihe kennt wird bei dem Aufbau des Teams und der Geschichte unweigerlich Vergleiche anstellen. Ich persönlich finde, dass Nik nicht mit Jan konkurrieren kann.

Wer sich allerdings auf die neue Reihe einlässt und sich frei von Jan macht der bekommt solide Krimiliteratur geboten. Der Fall ist durchaus ungewöhnlich und hat eine Menge Potenzial. An mancher Stelle fand ich hatte man mehr daraus machen können, aber an keinem Punkt verliert Hartung den Faden oder verstrickt sich in Widersprüche.

Auch die Spannung lässt keine Wünsche offen – das Buch hatte mich schnell gepackt und dann konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Man tappt genauso lange wie Nik im Dunkeln, was den Täter angeht, und die Überraschung am Ende war echt gelungen. Ich hätte mir ein ein bisschen ausführlicheres Ende gewünscht, der Schluss war für meinen Geschmack zu stark konstruiert und zu schnell abgefrühstückt.

Aber alles in allem liegt hier ein wirklich gut durchdachter Thriller vor mir, der seine Geheimnisse nicht zu bald preis gibt und von Anfang bis Ende spannend ist.

Fazit:

Unbedingt lesen!

4 von 5 Sternen

 

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