Buchvorstellung: Was verborgen bleiben sollte


Was verborgen bleiben sollte

Jan-Tommen-Thriller, Band 5

von Alexander Hartung

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2860 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 286 Seiten
Verlag: Edition M (25. April 2017)
ASIN: B01NBEB899
Preis: 2,49 Euro (für Kindle), 9,99 Euro (Taschenbuch)
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Beschreibung:

Der fünfte Fall für Jan Tommen und sein Team.

Ausgerechnet Kripochef Bergman gerät in einem Schmuckgeschäft in einen bewaffneten Überfall mit Geiselnahme. Dass es sich um keinen normalen Raub handelt, wird schnell deutlich, denn die Täter ignorieren das Geld in der Kasse und brechen stattdessen die Wände im Keller auf.

Da die Verbrecher Verbindungen zur Polizei zu haben scheinen, kontaktiert Bergman heimlich nur Kommissar Jan Tommen und bringt sich damit selbst in Gefahr. Jan versucht mit seinen Teamkollegen Chandu, Max und Zoe die Geiselnahme zu beenden. Doch der Überfall ist nur der Beginn einer Verbrechensserie, die selbst Kommissar Tommen an seine Grenzen bringen wird.

Meinung:

Erstes Kapitel – mitten in der Story. Unfassbar wie Hartung das macht, dass er den Leser sofort am Schalfittchen packtund ihn nicht mehr vom Haken lässt ! Von Anfang an rasant und spannend, wie man es gewohnt ist. Mit den üblichen unkonventionellen Methoden startet das Team von Jan Tommen die Ermittlungen in diesem dubiosen Raubüberfall, bei dem nichts geraubt wurde.

Schnell wird klar, dass es dieses Mal deutlich schwerer werden wird, als in den vorhergehenden Fällen, denn dises Mal gibt es überhaupt keine Spur; jeder Ansatz, den die 4 aus dem Hut zaubern, verläuft sich im Sand. Ziemlich bald stellt sich heraus, dass Jan und sein Team es mit ehemaligen Superspionen der Stasi zu tun haben. Aber wie eins zum anderen führt und vor allem: warum, das bleibt lange im Dunkeln.

Es hat mir Spaß gemacht, diesen Band zu lesen, nicht zuletzt, weil Zoe endlich wieder ein bisschen von ihrem wunderbaren Biss zurückbekommt. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass Hartung gut daran tut, sein Team um Jan Tommen jetzt erst einmal in einen längeren Urlaub zu schicken, wie er es in der Danksagung angekündigt hat (ja, ich bin einer der wenigen Menschen, die auch die Danksagungen lesen …). Es gab in diesem Buch einige Ungereimtheiten und auch wenn die Geschichte durchaus spannend war, war das Ende ein bisschen lieblos und „mal eben schnell“ irgendwelche Dinge hingeschustert. Für meinen persönlichen Geschmack ist zu viel im Unklaren und ungelöst geblieben. Aber gut.

Fazit:

Trotz der kleinen Kritikpunkte ist der Krimi immer noch spannend und hat mich gut unterhalten. Ich freue mich, wenn Jan und sein Team eines Tages aus dem Urlaub zurückkommen – aber zuerst sehe ich mit großer Spannung der Nik-Pohl-Reihe, die in München spielt, entgegen.

4 von 5 Sternen

 

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