Buchvorstellung: Altes Haus und neues Glück


Altes Haus und neues Glück


von Cornelia Wriedt

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 818 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 415 Seiten
ASIN: B07468YJ2J
Preis: 2,99 Euro (für Kindle), 9,99 Euro (Taschenbuch)
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Beschreibung:

Eigentlich wollte Alexandra gemeinsam mit ihrem Freund Thomas aufs Land ziehen. Doch der will auf einmal gar nichts mehr davon wissen. So sitzt sie denn auf einmal ganz allein in einer ziemlich verlassenen Gegend. Sie hat kein Geld und keinen Job, aber ein altes Haus an der Backe. Das will sie so schnell wie möglich loswerden. Aber das ist viel einfacher gedacht als getan. Außerdem kreuzen dann noch der Bauer Arthur, Kater Jack und ein ziemlich charismatischer Schriftsteller ihren Weg. Und dann wird die Sache erst richtig kompliziert.

Meinung:

Der Traum vom Haus auf dem Land wird für Alexandra schnell zum Albtraum. Von ihrem Freund nach einem fadenscheinigen Streit mitten in der Wallachei ausgesetzt hat sie nur einen Gedanken: so schnell wie möglich weg von hier und zurück nach Berlin. Allein – wie soll sie das anstellen ? Ihre gesamten Ersparnisse stecken in dem Häuschen, sie hat keinen Job und keine Wohnung.

Nach mehreren Tagen des Grams, beschließt Alexandra, dass sie das Haus wieder verkaufen muss. Damit sie aber überhaupt einen potentiellen Käufer anlocken kann, muss erstmal ordentlich renoviert und der Garten wieder hergerichtet werden.

Ihr Nachbar, Arthur, kommt jeden Tag bei Alexandra vorbei und hält bei einer Tasse Kaffee ein Pläuschchen mit ihr und bald freunden sich die beiden an. Arthur ist im Dorf gut vernetzt und außerdem handwerklich und im Garten sehr geschickt.

Bald wir Alexandra, die sich gut mit Qigong auskennt, gefragt, ob sie nicht Lust hätte, eine Qigong-Gruppe zu gründen und zu leiten – zunächst einmal in der Woche. Alexandra nimmt an und so wird sie nach und nach ein fester Bestandteil des Dorflebens und findet auch Freunde.

Als sie sich dann noch in den Schriftsteller Christian Meier verliebt, in dessen Seminarhotel sie als Hausdame arbeitet, beschließt sie, dass Kuhfahl doch nicht so schlecht ist, wie sie dachte und es sich vielleicht doch lohnen würde, dort zu bleiben. Aber dann kommt nochmal ordentlich Bewegung in die Sache und auf einmal läuft nichts mehr rund.

Eine tolle Geschichte, wie ich finde. Die Idee hat richtig Potential. Leider gelingt es der Autorin nicht immer, die, streckenweise wunderbare Erzählung, so wunderbar zu halten. An manchen Stellen wird es mitunter abstrus und öfter als einmal hab ich mich gefragt, wie jetzt diese Wendung zustande kommt. Das ist ein bisschen schade, denn an und für sich, ist der Plot gut durchdacht und die Geschichte ist ganz wunderbar erzählt. Ein paar viele Zufälle hier und da – aber das macht ja den Reiz von solchen Liebesgeschichten aus 🙂

Was mich allerdings wirklich gestört hat, war das nicht vorhandene Lektorat. Himmel ! So viele Satzbau-, Grammatik-, Interpunktions- und Rechtschreibfehler auf einem Haufen – unfassbar. Es gibt Dinge, an denen sollte man nicht sparen, auch dann nicht, wenn man im Selbstverlag verlegt. Ein gutes Lektorat ist Gold wert ! Das sollte man unbedingt immer professionell machen lassen. Viel zu viele Sätze habe ich mehrere Male lesen müssen, weil sie so, wie sie im Buch stehen, überhaupt keinen Sinn machen. Schade ! Ohne diese Fehler wäre das Buch deutlich besser gewesen. So kann man auch den geneigtesten Leser erfolgreich in die Flucht schlagen 🙁

Fazit:

Gute Geschichte mit viel Potenzial ! 2 Sterne Abzug für das schlampige Lektorat. Aber alles in allem lesenswert!

3 von 5 Sternen

 

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