Buchvorstellung: Mama macht mal blau

Mama macht mal blau
von Mimi J Poppersen

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3329 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 208 Seiten
ASIN: B016SS6OL6
Preis: 0,99 Euro (für Kindle), 8,99 Euro (Taschenbuch)
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Beschreibung:

So viel Unglück / Pech kann kein Mensch in nur 5 Tagen haben; umgekehrt aber auch nicht so viel Glück. Denn, in gleichem Maß, in dem zu hause in Heidelberg das Unglück regiert, ist Sarah in LA mit Glück gesegnet.

So wird sie von der Straße weg gecastet im Film eines der bekanntesten Regisseure eine kleine Nebenrolle zu spielen. Damit nicht genug: Zufällig hat dieser Regisseur auch noch just an diesem Wochenende seinen 50. Geburtstag, zu dem Sarah natürlich eingeladen wird. Dass sich dort die Stars und Sternchen tummeln dürfte auch klar sein. Ein Spaziergang am Strand mit Richard Gere, ein völlig verwahrloster Brad Pitt mit einer gazellenhaften Schönheit alias Angelina Jolie an seiner Seite und ein winziger Glatzkopf, besser bekannt als Bruce Willis: sie alle dürfen ihren Auftritt haben. Sarah ahnt nichts davon, dass ihre Familie in der Zwischenzeit weder auf dem Reiterhof, noch beim Angeln an der Nordsee ist, sondern vielmehr im Chaos versunken ist. Der geplante Reiterausflug endet noch bevor er begonnen hat mit einem gebrochenen Knöchel, der Angelurlaub fällt ins Wasser, der neue BMW kommt als beinahe Totalschaden in die Werkstatt, die große Tochter überflutet im Liebestaumel die ganze Bude …

Meinung:

Eine ganz wunderbar überzogene Geschichte ! Äußerst humorvoll und locker leicht schreibt Poppersen die unglaublichsten Zufälle und Tragödien nieder, an keiner Stelle war das Buch langweilig zu lesen. Die Charaktere sind liebevoll herausgearbeitet, es fiel mir wirklich leicht, mich in alle Protagonisten hineinzuversetzen.

Es ist amüsant zu lesen, wie Stefan und die beiden Kinder von einer Katastrophe in die nächste schlittern, während bei Sarah alles glatt läuft. Mit viel Humor und einer klitzekleinen Portion Schadenfreude beschreibt Poppersen die allerbesten Szenen. Der Roman ist so herrlich überzogen, dass man geneigt ist zu glauben solche Dinge könnten tatsächlich passieren.

Die Sprache ist leicht und flüssig, die Geschichte plätschert locker vor sich hin. Sicher erwartet man sich von so einem Roman keine anspruchsvolle Literatur, die man auf der Spiegel-Bestseller-Liste wiederfindet.

Fazit:

Ein gelungener Roman über den still gehegten Traum wohl einer jeden Mutter. Gute Unterhaltungsliteratur!
Leseempfehlung !

4 von 5 Sternen

 

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