Buchvorstellung: Marie, zwei Inseln und das Glück

Marie, zwei Inseln und das Glück
Cappuccino-Roman
von Martina Nohl

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 281 Seiten
ASIN: B00LHNAWS4
Preis: 2,99 Euro (für Kindle)
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Beschreibung:

Marie ist nach einem Schicksalsschlag so richtig aus der Bahn geworfen. Sie trennt sich von ihrem Verlobten und verkriecht sich zuhause, bis ihre Freundin sie zwangsweise auf eine Reise nach Bali verfrachtet. Dort beginnt sie langsam wieder am Leben teilzunehmen, der attraktive Däne Jonas trägt seinen Teil dazu bei.
Allerdings ist sie weiterhin plan- und orientierungslos, weil sie nicht mehr in ihr altes Leben passt und dieses nicht mehr zu ihr. Durch die Begegnung mit einer angehenden Novizin verschlägt es sie auf eine kleine Insel am Ende der Welt. Ob sie dort sich selbst und vielleicht noch etwas ganz anderes findet?

Meinung:

Nach mehreren Schicksalsschlägen ist Marie auf der Suche nach sich selbst. Zuerst wird sie von ihrer Freundin Fritzi nach Bali geschleift. Auf dem Rückflug nach Deutschland lernt sie Caitlin kennen; eine junge Frau, die sich entschließt, auf Iona in einen Konvent einzutreten. Marie entschließt sich, Caitlin auf dieser kleinen Hebriden-Insel am Ende der Welt zu besuchen und mietet sich dort ein Cottage. In der Ruhe und Einsamkeit der Insel hat Marie endlich Zeit, die Schicksalsschläge zu verarbeiten und sich neu zu orientieren.

Martina Nohl hat mit ihrem, wohl dritten, Cappuccino-Roman ein nettes Lesevergnügen geschaffen. Leicht und flüssig plätschert die Geschichte dahin, ohne jemals allzu spannend oder langweilig zu werden. Die Autorin kann großartige Bilder zeichnen, so dass man eine sehr genaue Vorstellung von den Handlungsorten und den Personen erhält.

Mit Marie ist ihr eine sehr sympatische Protagonistin gelungen, mit der man lacht und weint, in die man sich einfühlen kann, wenn sie ihrer Familie am liebsten den Hals umdrehen möchte und doch nicht raus kann aus ihrer Haut. Eher schüchtern und introvertiert ist sie der perfekte Gegenpol zu ihrer lauten und bunten Freundin Fritzi. Fritzi ist total chaotisch und sorgt für Farbe und Leben im Maries einheitsgrau.

Es gelingt Nohl, Maries Weg zurück ins Leben glaubhaft und nicht zu schnulzig darzustellen. Eine junge Frau, die so ziemlich jeden Schicksalsschlag mitgenommen hat, den es mitzunehmen gab. Die Gefühlspalette reicht von Schmerz über Liebe und Trauer bis hin zu Freundschaft. Marie entdeckt die Spiritualität für sich und probiert sich aus – ohne dass dieser Teil jedoch zu stark in den Vordergrund tritt.

Das Ende ist vorhersehbar aber dennoch herzerwärmend.

Fazit:

Ein gelungener Roman mit Happy End !

4 von 5 Sternen



 

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