Buchvorstellung: Das Plagiat

Das Plagiat
von Daniel Möller

Verlag: Selbstverlag
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1357 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
ASIN: B011M75PSG
Preis: 0,99 Euro (für Kindle)
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Klappentext:

Das eintönige Leben des Verlagsangestellten Christopher gerät ziemlich aus den Fugen, als ein junger Schriftsteller sein Manuskript einreicht. Ohne Zweifel, scheint dieser Roman mehr als Erfolg versprechend, aber mit der Zeit wird klar, dass mit seinem Verfasser irgendetwas nicht zu stimmen scheint.
Hin- und hergerissen zwischen infamen Lügen und der vermeintlichen Wahrheit, und als hätte Christopher mit all dem nicht schon genug zu tun, klopft auch noch die Vergangenheit an seine Tür.
Sein Leben, wie er es bisher kannte, steht Kopf. Plötzlich sieht er sich zwischen den Stühlen: Sein Chef, ein unverhoffter Schützling, eine verflossene Liebe und letzten Endes muss er feststellen, dass er sich zu lange selbst im Weg gestanden hat…

Meinung:

Ein Roman über einen Roman. Welch verwegene Idee ! Aber durchaus gut umgesetzt.
Der Titel verrät ja schon direkt, dass es sich bei dem Manuskript, dass Dirk zu Christopher und Bull in den Verlag bringt, um ein Plagiat handelt. Insofern ist die Spannung an der Stelle natürlich raus. Nichtsdestotrotz passiert genügend anderes Spannendes um die Geschichte im Fluss und den Leser „bei der Stange“ zu halten.

Die Charaktere gefallen mir gut, auch wenn sie mitunter ein bisschen unglaubwürdig handeln. Aber es handelt sich hier um einen sehr frühen Roman eines jungen Autors – da kann man das durchaus noch verzeihen. Möller zeichnet ein sehr detailliertes Bild von seinen Protagonisten, die man im übrigen sehr gut kennenlernt. Was mich manchesmal etwas gestört hat, ist, dass die einzelnen Charaktere von vorneherein „lang und breit“ beschrieben werden. Das „Kennenlernen“ fehlt einfach irgendwie. Andererseits weiß man natürlich auch sofort, was einen erwartet.

Möller schreibt flüssig und klar. Lässt sich gut „weg“ lesen. Man kann sich beim Lesen die Handlungsorte gut vorstellen und auch die Personen entstehen bildhaft im Kopf.

Fazit:

Ein gelungenes Erstlingswerk, dass für den geneigten Leser durchaus Potential hat, auch wenn die Geschichte Luft nach oben hat. Daniel Möller hat eindeutig Talent – hoffentlich kann er es im Laufe der Zeit schleifen. Ich freue mich durchaus auf einen weiteren Roman von ihm !

3 von 5 Sternen

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