Buchvorstellung: Origin


Origin


Robert Langdon, Band 5


von Dan Brown

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 26726 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 672 Seiten
Verlag: Bastei Entertainment; Auflage: 1. (04. Oktober 2017)
ASIN: B01M62F528
Preis: 22,99 Euro (für Kindle), 28,00 Euro (Gebunden)
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Beschreibung:

Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.
Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner „bahnbrechenden Entdeckung“, das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.
ILLUMINATI, SAKRILEG, DAS VERLORENE SYMBOL und INFERNO – vier Welterfolge, die mit ORIGIN ihre spektakuläre Fortsetzung finden.

Meinung:

3 Jahre habe ich voller Spannung auf das nächste Abenteuer von Robert Langdon, dem genialen Symbolologen, gewartet. Im Sommer 2014 war mit „Inferno“ der vorerst letzte Band erschienen. Diesen Oktober war es dann also so weit und Robert Langdon ermittelt wieder 🙂

Origin spielt in Spanien, in Bilbao, Madrid und Barcelona, um genau zu sein. Ein ehemaliger Student Langdons, Edmond Kirsch, heute selbst gefeierter Wissenschaftler und Futurologe, hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht, die die Grundfesten einer jeden Religion erschüttern könnte.

Als er seine Entdeckung der Weltöffentlichkeit mitteilen will, wird er auf der Bühne erschossen. Hier tritt Robert Langdon auf den Plan, der gemeinsam mit Ambra Vidal, der Kuratorin des Guggenheim Museums in Bilbao, und obendrein künftige Königin von Spanien, es sich auf’s Fähnchen schreibt, Edmond’s Entdeckung nichtsdestotrotz zu veröffentlichen.

Schon bald sind die beiden das Ziel einer Hetzjagd, die ihresgleichen sucht. Hilfe erhalten die beiden von Winston, einer von Edmond erschaffenen künstlichen Intelligenz.

Es ist ein klassischer Dan Brown. Ab der ersten Seite rasante Hochspannung. Auch wenn mir schon sehr sehr bald klar war, was hinter dem ganzen Thema steckt, was die sagenhafte Entdeckung ist, und wer hinter dem Attentat steckt, so dass die Auflösung für mich nur noch Bestätigung und nicht mehr Überraschung war. Aber nun gut.

Brown tut, was er am Besten kann: er schreibt einen spannungsgeladenen Thriller, bei dem man auf jeder Seite mit den Protagonisten mitfiebert. Geschickt verknüpft er mehrere Handlungsstränge miteinander und verliert nie den Faden – bei keinem der einzelen Szenen.

Stilistisch bleibt sich Brown treu: kurze Sätze, kurze Kapitel. Ich glaube, das Buch hat um die 100 davon. Er ist kein Meister der sprachlichen Kreativität, aber er erhebt diesen Anspruch auch nicht. Seine Bücher sind leicht zu lesen, der Satzbau ist einfach, aber nie primitiv. Kann man einfach gut lesen. Was ich dieses Mal ein bisserl schwierig fand: es ist viel Spanisch mit dabei. Nun habe ich das, was man „erweiterte Grundkenntnisse“ nennt, aber richtig gut fand ich das nicht, da es nicht immer eine Übersetzung gibt. Und, ehrlicherweise muss die Frage erlaubt sein: wenn es übersetzt wird, wozu dann das spanische Original ? Hat für mich keinen Mehrwert. Aber gut.

Fazit:

Nicht der beste Brown. Aber immer noch mehr als nur gut. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung und

4 von 5 Sternen

 

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