Buchvorstellung: Mordswind


Mordswind

Megan Fairchild I

von Lara Steel

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 5418 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 260 Seiten
ASIN: B013KMR49E
Preis: 2,99 Euro (für Kindle), 9,99 Euro (Taschenbuch)
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Beschreibung:

Während einer Klassenfahrt in den schottischen Highlands findet die junge Lehrerin Megan Fairchild am Ufer des Loch Ness eine mysteriöse Flaschenpost. Darin enthalten ist eine Nachricht, die einen schon lange zurückliegenden Mord in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt und dafür spricht, dass eine junge Frau zu Unrecht verurteilt wurde. Pflichtbewusst bringt Megan den Brief zur örtlichen Polizei, wo ihr der attraktive Inspektor Grant mit schottischer Gelassenheit erklärt, dass ihr Fund nichts zu bedeuten hat und der Mord längst aufgeklärt wurde. Verärgert über diese einfältige Arroganz nimmt sie nun selbst die Ermittlungen auf. Als Megan dabei auf eine heiße Spur stößt, erkennt sie schnell, dass sie wohl oder übel Grants Hilfe braucht; und sich bereits in Lebensgefahr befindet …

Meinung:

Ich bin ja, seit Jamie und Claire, irgendwie „Fan“ von Geschichten, die in den schottischen Highlands spielen. Das hat mich dazu verleitet, diese neue Serie zu lesen. Die Megan – Fairchild – Reihe dreht sich um kurzweilige Kriminalgeschichten mit der jungen Londoner Lehrerin Megan Fairchild und dem Inspektro Finley Grant, der ursprünglich aus Edinburgh kommt und nun als Polizist in einem kleinen schottischen Dörfchen nahe des Städtchens Inverness sein Dasein fristet.

Die beiden Protagonisten sind durch und durch sympathisch und passen von ihren Charakteren gut zueinander – da geht sicher noch was. Die junge mutige Lehrerin beeindruckt den, mit 34 Jahren ebenfalls noch jungen, Inspektor durch ihren scharfen Verstand, ihre unkonventionellen Methoden, einen schier unerschöpflichen Willen, die Dinge aufzuklären und nicht zuletzt auch durch ihr äußeres Erscheinen. Leider gibt es ansonsten wenig Hintergrundinformationen zu den beiden Hauptfiguren, aber das kommt vielleicht noch. Immerhin sind bislang 4 Bücher in der Reihe erschienen.

Die anderen Personen, die in dem Roman eine Rolle spielen, sind ebenfalls gut gezeichnet. Man erhält ausreichend Informationen über sie, um sich ein Bild zu machen und bei der Überführung des Täters helfen zu können.

Die Geschichte ist gut durchdacht, ich konnte keine logischen Fehler entdecken. Natürlich ist es an manchen Stellen mehr oder minder unglaubwürdig (Eine Lehrerin, die auf einer Klassenfahrt ihre Schüler alleine lässt um Polizistin zu spielen? Eine wildfremde Frau, die ohne weiteres aufgrund eines Briefes, den sie aus Loch Ness gefischt hat, Einsicht in Polizeiakten erhält? Zwei junge Menschen, die innerhalb von 24 Stunden mehrmals nur knapp dem Tode entgehen und dennoch einfach weitermachen, als sei nichts geschehen?), aber das konnte ich verzeihen, da die Geschichte in sich stimmig ist und einfach wunderbar erzählt.

Steel schreibt eine einfache Erzählung, was den Roman sehr angenehm zum Lesen macht. Die Dialoge sind spritzig und mit einer guten Portion britschen / schottischen Humors gespickt. Die Schotten sind ja nunmal ein sehr spezielles Volk, das von einer kraftraubenden, stoischen Ruhe geprägt ist – das passt der quirligen Britin manchesmal nicht so richtig – aber sie arrangiert sich.

Zwischen Finley und Megan entspannt sich eine vorsichtige Romanze, die sicher in den nächsten Bänden der Reihe noch ausgearbeitet wird (hoffe ich). Außerdem hoffe ich, dass man mehr über die beiden erfährt.

Fazit:

Gelungener Einstieg in eine verheißungsvolle Reihe ! Ich hab das Buch innerhalb von 6 Stunden verschlungen und starte gleich mit Band 2. 😀 Von mir gibt’s eine Leseempfehlung und

4 von 5 Sternen



 

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